Dem Paule seine Seite

Aus dem Leben eines gestressten Katers

Jürgen D. Klinkert Hausmensch und Co-Autor ...mein Dosen-/Tütenöffner und Klosaubermacher!!

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Hund und Katz - Cheyenne


Durfte gestern mal wieder raus. Schönstes Wetter. Rechts: Langeweile, die Türen alle zu, wohl keiner zu Hause. Also ab nach links. Beim Andreas kommt komische Musik aus dem Arbeitszimmer - Jan Gabarek. Der Jürgen hört auch schon mal so was. Aber die Terrassentür ist auch zu. Na gut, weiter. Welch eine Freude, der Klaus und die Margit sind draußen und auch der Hund, die Cheyenne.

Da gehste mal hin. Wie immer kuck ich mich erst mal ein bisschen um und dann lege ich mich zu den dreien auf die Terrasse. Irgend wann mache ich dann noch mal 'ne kleine Runde durch deren Garten. Dann tritt wohl mein Hausmensch auf seinen Balkon.

Weil..., der Klaus rief dann nämlich zu ihm hoch: "Das hättest Du mal fotografieren sollen, die lagen ganz relaxed in einem Meter Abstand neben einander und aus Cheyennes

Napf hat der Paul auch gefressen”. Alter Petzer! Der Jürgen hat sich dann wohl die Kamera geschnappt und ist durch Andreas Garten rüber gekommen. Nicht ohne den Andreas vorher um die gütige Erlaubnis für die Durchquerung seines Hoheitsgebietes gefragt zu haben. Da fielen mir wieder die beiden Fressnäpfe ein.

Kuck doch mal, ob da was Neues drinne ist. Ich wollte also ganz gemütlich zu den Näpfen, aber das hat die Cheyenne wohl sehr früh geahnt und ist wie von der Tarantel gestochen losgeschossen und hat angefangen zu fressen. Oder? Ich glaub’, sie hat nur den Kopf drüber gehalten, damit ich nicht an den blöden Hundefressnapf dran komme. Ich bin dann mal näher ran, hab auch einen Blick riskiert, aber sie kuckt nicht gerade wie ein Hund, der gerne einen Kater zum Fressen einlädt.

Ich trete besser mal den geordneten Rückzug an. Der Jürgen ist dann auch weg. Kurze Zeit drauf höre ich den Wohlklang einer Gabel, die an einen Fressnapf für Katzen klopft. Also, nix wie nach Hause.
Ok, auch wenn ich hier einen auf ‘cool’ mache, der Tag war ganz schön aufregend.



Nachtrag: Ich musste mir jetzt doch mal Respekt verschaffen!

Zwei, drei Tage später war dem Klaus sein Enkelchen zu Besuch und die Cheyenne sollte wohl auf den Kleinen aufpassen. Mein Hausmensch und ich waren beim Andreas im Garten ziemlich dicht am Zaun. Ich hab’ gemütlich auf dem Mäuerchen gelegen und der Kleine und die Cheyenne waren hinter dem Zaun. Ständig hat sie uns angewufft und genervt. Ich hab’ dann einmal ordentlich gefaucht! Folge: Die Cheyenne macht einen genauso ordentlichen Satz zurück und lässt den Kleenen alleine vorne stehen. Na… geht doch. Mein Hausmensch hat mich ein bisschen kritisiert, aber ich glaub’, der war schon stolz auf mich.